Chronik Film & Fotoclub Kappelrodeck

Die Jahre von 1962 bis 1971affck geschichte 027

Im Jahre 1962 begann eine Geschichte, die bis in die heutige Zeit reicht, immer weiter erzählt wird und bestimmt auch in der Zukunft Bestand haben wird. Es ist die Geschichte des Kappelrodecker Foto-Clubs, dessen Geburtsstunde am 19. November 1962 schlug, als sich sieben fotobegeisterte Kappelrodecker im Gasthaus „Hirsch“ zur Vorbereitung der offiziellen Gründung trafen, die dann schon wenige Tage später, nämlich am 3. Dezember stattfand.

Dabei waren dann folgende zwölf Fotofreunde anwesend, die somit als die „Gründerväter“ gelten können: in der hinteren Reihe Hermann Näger, Manfred Klumpp, Manfred Schell, Eugen Vogel, Fritz Vogel und Günter Nock, in der vorderen Reihe Otto Burger, Rudolf Sehlinger, Franz Schneider und Hugo Nagel, nicht im Foto Julius Pfeifer und Manfred Zink.

Fünf von ihnen, Günter Nock, Eugen Vogel, Manfred Klumpp, Manfred Schell und Hermann Näger sind noch heute dem Club aktiv verbunden und können als Ehrenmitglieder mit berechtigtem Stolz auf ihr „Kind Foto-Club“ blicken, das sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten prächtig entwickelt hat.
Unser langjähriger Schriftführer Gerhard Hog wurde am Ende seiner Tätigkeit ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt.

Von dieser Entwicklung soll anlässlich des Jubiläums berichtet werden, doch längst nicht alles, was sich ereignet hat, kann hier aufgelistet werden.

 

Die Jahre von 1972 bis 1981

Das zweite Jahrzehnt mit dem ersten „runden“ Jubiläum seiner Geschichte erlebte einen  Film- und Foto-Club auf „Expansionskurs“. Immer intensiver tauchten die Mitglieder in die Geheimnisse der fotografischen Materie ein, erweiterten den Horizont der Clubarbeit und zeigten eine ausgeprägte Hinwendung zu Leistungskontrolle durch Wettbewerb. Neuerungen und technischen Entwicklungen gegenüber zeigte man sich aufgeschlossen, nutzte sie, sobald es möglich war. Noch immer spielte auch das Engagement für die heimatliche Gemeinde eine wichtige Rolle und dokumentierte sich in zahlreichen Veranstaltungen für die Allgemeinheit. Darüber hinaus bekam das Clubleben auch einen gesellschaftlichen Aspekt durch gesellige Unternehmungen, bei denen Angehörige ebenfalls teilnahmen, das mit Ernst und Eifer betriebene Hobby Fotografieren und Filmen aber nie außer Acht gelassen wurde.

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Die Jahre von 1982 bis 1991

In dieser Dekade festigte der Amateur Film- und Foto-Club seine Stellung innerhalb der Gemeinde durch die Ausweitung seiner zuvor schon vielfältigen Aktivitäten, wobei er mit der Durchführung von großen Multivisionsveranstaltungen auch finanzielle Risiken einging. Zudem wurde der Aktionsradius des Clubs durch Begegnungen mit Fotofreunden aus der Region, durch Kontakte zu Fotoclubs in daffck geschichte 009er Schweiz und durch die Begeisterung vieler Clubmitglieder für die Bergwelt deutlich ausgedehnt. Die Erweiterung des Dunkelkammerbereichs und große Investitionen in modernste Geräteausstattung werteten die Arbeit im eigenen Labor auf und ermöglichten den Zugang zu neuen Tätigkeitsfeldern. Mehrere Veränderungen in der Vorstandschaft taten der Entwicklung im Club keinen Abbruch.

 

Die Jahre von1992 bis 2001

Das vierte Jahrzehnt im Kappelrodecker Film- und Foto-Club ließ zu seinem Beginn noch nicht erahnen, welche grundlegenden Veränderungen es einläuten sollte. Doch besonders in denletzten Jahren dieser Dekade tauchte immer häufiger eine bislang in Fotokreisen ungebräuchliche Vokabel auf: „digital“. Hinter diesem Begriff verbergen sich weitreichende Veränderung auf dem Gebiet der Fotografie und des Filmens, die der Film- und Foto-Club Kappelrodeck in steter Vorwärtsentwicklung bestens gemeistert hat, so dass es einen bruchlosen Übergang von der analogen zur digitalen Fotowelt gab. Eine innovationsfreudige Vorstandschaft und Neuerungen gegenüber aufgeschlossene Mitglieder sorgten dafür, dass im Gegensatz zu anderen Fotoclubs die Kappler Fotofreunde den Schritt in die digitale Welt schmerzlos meisterten.

Die Jahre von 2002 bis 2011

Das fünfte Lebensjahrzehnt des Amateur Film- und Foto-Clubs wurde durch die immer stärker fortschreitende Digitalisierung der Fotografie und des Filmens einschließlich aller Randbereiche geprägt. Der im vorangegangenen Jahrzehnt noch mehrfach erweiterte und modernisierte großzügige Dunkelkammerbereich verlor in immer größerem Ausmaß an Bedeutung für die aktiven Mitglieder, die logische Konsequenz war dann schließlich die Demontage aller Geräte und Installationen, und die sehr aktive Videoabteilung nahm einen Teil der Räume für ihre Zwecke in Besitz. Die Dunkelkammerarbeit war Vergangenheit, sie teilte das Schicksal mit dem Super-8-Film, der ebenfalls der modernen Technik weichen musste. Wurde dieser Wandel von etlichen Mitgliedern zunächst bedauert, so motivierte das Neue die meisten von ihnen, und mit Schwung und Elan wandte man sich den Herausforderungen der neuen Arbeitsfelder zu, auf denen die allermeisten Clubmitglieder noch Lehrlinge waren. Doch in gemeinsamer Anstrengung machte man rasch Fortschritte auf den verschiedenen Gebieten der Digitalfotografie, des Videofilmens, der Arbeit am und mit dem Paffck geschichte 005C bei der Bildbearbeitung und beim Einsatz von Software für ganz unterschiedliche Anwendungen. Alle diese Veränderungen bedeuteten aber nicht Abkehr von den in vergangenen Jahren entwickelten Strukturen im Vereinsleben. Geselligkeit und Kameradschaft, Freundschaft mit anderen Fotoclubs, Fotosafaris, Ausflüge, Wettbewerbe, Ausstellungen – alle diese Teilbereiche des aktiven Clubgeschehens blieben erhalten und wurden weiterhin gepflegt. Somit konnte der Club auch in diesem Jahrzehnt seine Rolle im Kanon der Kappelrodecker Vereine in bewährter Weise spielen.